Squash Regionalliga Finalspieltag

Wir sind Vizemeister!

Beim gestrigen Finalspieltag in Saarbrücken-Güdingen starteten wir mit Tobi Baab, Simon Krewel, Nils Kempf und Christian Tietz in unser Halbfinale gegen die Squashfreunde Idar-Oberstein, die mit großen Verletzungssorgen zu kämpfen hatten. Ohne zwei Stammspieler, und vor allem ohne ihre in dieser Saison noch ungeschlagene Nummer eins Mehdi Azari Raad, gingen die Idar-Obersteiner notgedrungen ins Rennen, sodass unsere Mannschaft plötzlich der leichte Favorit war. Abzuwarten blieb aber auch, wie sich alle auf die äußeren Umstände einstellen. Denn aufgrund der hohen Außentemperaturen war es in der Halle äußerst warm und bereits nach dem Warm-Up war klar, dass die Bedingungen auf dem Court zunehmend belastender werden würden.

Christian – eingesprungen für seinen Namensvetter und aufgrund seines Geburtstags unpässlichen Christian Volgger – gab gegen Ebenso-Ersatzspieler Julian Messerschmidt aber sogleich alles, musste sich allerdings in fünf Sätzen knapp geschlagen geben. Nils machte es im Anschluss gegen Sascha Weingärtner besser und gewann mit 3:1. Simon hatte mit seinem Kontrahenten Daniel Verhoeven indes noch eine Rechnung aus dem letzten Spieltag offen, als er dort in fünf Sätzen gegen ihn verlor. Erneut ging das Spiel über die volle Distanz, diesmal aber mit Simon als Sieger am Ende. Mit der 2:1-Führung im Rücken legte Tobi im letzten Spiel gegen Timo Mühlentaler gleich ordentlich vor, ging selbst mit 2:0 in Führung und sorgte schon damit für ein besseres Satzverhältnis in einem potentiellen Unentschieden, der vorzeitige Finaleinzug war also perfekt. Timo gelang dann zwar noch ein Satzgewinn, aber Tobi machte in Satz vier mit einem 11:0 schließlich den Deckel drauf. Mit 3:1 gewann unser Team das Halbfinale gegen Idar-Oberstein.

Im Finale wartete dann der topbesetzte Titelfavorit vom 1. Squash Club Rhein-Neckar. Christian war auf Position vier leider erwartungsgemäß ohne große Chancen gegen Yin-Ting Kwok, der die Partie klar mit 3:0 gewann. Die Hoffnungen lagen dann auf Nils, der erstmals gegen Francois Krüger in den Court ging. Die Partie war lange Zeit sehr ausgeglichen, beim Stand von 1:1-Sätzen und 9:9 im dritten Satz war es schließlich Francois, der die nächsten beiden Punkte und somit den Satz gewann. Nils wurde anschließend Opfer der heißen Courtbedingungen und Francois‘ druckvollem, präzisen Spiel und hatte nichts mehr entgegen zu setzen. Mit 5:11 ging Satz vier und damit die Partie mit 1:3 verloren. Damit mussten in den letzten beiden Spielen zwei Siege her, die außerdem maximal einen Satzverlust erlaubten. Großer Druck für Tobi und Simon. Letzterer hatte gegen einen hochmotivierten Markus Herrmann dann auch gleich Probleme, seine Stärken auszuspielen. Zu viele Fehler schlichen sich in die Ballwechsel ein, sodass leider nicht nur der erste Satz, sondern auch der zweite Satz an einen hervorragend aufgelegten Markus gingen. Damit stand die Finalniederlage schon fest, seitens Rhein-Neckar war der Jubel – zurecht und verdient – sehr groß. Simon gab daraufhin die Partie aufgrund einer Rückenverletzung auf. Das Spiel an der Spitzenposition wurde trotz des rein statistischen Charakters noch ausgetragen. Tobi traf dabei auf Kai Rixen, der ihm in der Hinrunde eine 1:3-Niederlage zugefügt hatte, und war entsprechend motiviert, Revanche zu nehmen. Und die gelang ihm auch. Aus teils langen, anstrengenden Ballwechseln ging Tobi öfter als Kai als Sieger hervor, sodass er die Partie insgesamt mit 3:0 für sich entschied und für einen versöhnlichen Finalabschluss sorgte.

Mit 1:3 ging somit letztlich das Finale verloren, dessen Erreichen aber schon ein großer Erfolg war in dieser Saison. Platz zwei kann sich wirklich sehen lassen, auch wenn wir der Titelverteidiger waren. Glückwunsch an Rhein-Neckar zum verdienten Meistertitel (übrigens ihr erster seit 12 Jahren), das war eine wirklich starke Saison von euch! Wir werden natürlich versuchen, uns nächstes Jahr wieder um einen Platz zu verbessern 😉

Die Saison 2025/26 ist damit zu Ende und wir bedanken uns bei allen, die uns während der Saison vor Ort, im Training und natürlich auch zuhause unterstützt haben. Danke auch an alle Spieler und Spielerinnen für euren Einsatz!